Weiterbildung des Personals als Erfolgsfaktor der strategischen Unternehmensplanung in Bauunternehmen

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Ein praxisnahes Konzept zur Qualifizierung von Unternehmensbauleitern

Problemstellung
Unternehmensbauleiter sind die Leiter und Organisatoren der Arbeitsprozesse der Bauausführung. Eine zentrale Aufgabe dieser Generalisten ist die Sicherung des ökonomischen Erfolges der betreuten Baustellen und damit verbunden des Gesamterfolges des Bauunternehmens. Vorherrschende und noch zu erwartende Entwicklungen der technologischen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Unternehmensbauleiters führen zu einer permanenten Änderung seiner erforderlichen Qualifikation. Gleichzeitig gewinnt der Unternehmensbauleiter auf Grund seiner Beschäftigung in Projekten und eventueller Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen ständig neue Erfahrungen, neues Wissen sowie neue Fähigkeiten hinzu.

Der Stand der Qualifizierung in Bauunternehmen wird u. a. im aktuellen integrierte Gesamtbericht zur Weiterbildungssituation in Deutschland aufgezeigt und mit einer insgesamt unterdurchschnittlichen Teilnahmequote von 28% der Beschäftigten von Unternehmen des Baugewerbes an beruflicher Weiterbildung im Jahr 2003 ausgewiesen.


Abbildung 1: Teilnahme an beruflicher Weiterbildung bei Erwerbstätigen nach Branchenzugehörigkeit im Bundesgebiet 2003 [Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Berichtssystem Weiterbildung IX, Integrierter Gesamtbericht zur Weiterbildungssituation in Deutschland, Bonn, Berlin 20061]

 

 

 

 

 

 

Konzepte zur konkreten Qualifizierung von Unternehmensbauleitern existieren nicht. Wenn Qualifizierung erfolgt, erfolgt sie auf der Basis eines internen Qualifizierungsplans oder auf persönlichen Wunsch.

Zielsetzung und Methodik
Die Dissertation hat das Ziel ein konkretes, unternehmensintern anwendbares Konzept zur Unterstützung von Bauunternehmen bei der Qualifizierung ihrer Unternehmensbauleiter zu schaffen.

Die Grundlage für die Erarbeitung des Konzeptes bilden umfangreiche Recherchen und Studien zur Basisqualifikation von Unternehmensbauleitern, deren Arbeitsituation sowie ihrer Qualifizierung. Auf der Basis des Qualifizierungsprozess werden die so erlangten Ergebnisse bewertet, weiterentwickelt und zu einem praxisnahen Konzept geformt.

Entwicklung/Anwendung des Konzeptes
Typischen Teilaufgaben von Unternehmensbauleitern bilden die Basis für das Konzept zur Qualifizierung von Unternehmensbauleitern, welches sich zunächst ohne großen Aufwand in den Qualifizierungsprozess von Unternehmensbauleitern implementieren lässt.

Die typischen Teilaufgaben und die zu ihrer Bewältigung notwendigen Kenntnisse stellen die wichtigsten Eingangsdaten des Konzeptes dar. Im Rahmen dieser Arbeit werden sie durch eine in der Hauptsache auf Expertenbefragungen basierende Analyse der typischen Arbeitsanforderungen von Unternehmensbauleitern ermittelt.

Abbildung 2: Typisches Anforderungsprofil von Unternehmensbauleitern

Die Summe der typischen Teilaufgaben sowie der zugehörigen Kenntnisse stellt eine mindestens unternehmensspezifische bzw. spartenspezifische Größe dar, sodass die dem Konzept zu Grunde gelegten Teilaufgaben und Kenntnisse für die jeweiligen, potenziell zu qualifizierenden Unternehmensbauleiter im Einzelfall überprüft und gegebenenfalls modifiziert werden sollten. Die Palette der Teilaufgaben von Unternehmensbauleitern kann z.B. in Abhängigkeit von der Komplexität der Organisationsstruktur und der unternehmerischen Tätigkeit des Bauunternehmens variieren.

Die Abschätzung der für den Qualifizierungsprozess wesentlichen Eingangsgröße, des Qualifizierungspotenzials, erfolgt mit Hilfe einer im Rahmen der Dissertation entwickelten selbsterklärenden Software, welche vom potenziell zu qualifizierenden Unternehmensbauleiter sowie einer beurteilenden, in der Regel vorgesetzten, Person angewendet wird. In der Software ist das zuvor ermittelte Anforderungsprofil in Form von Einzelkenntnissen zu bestimmten Teilhandlungen als Maßstab integriert.

Abbildung 3: Eingabemaske zur Abschätzung des Qualifizierungspotenzials bezüglich der Einzelkenntnisse der Teilaufgabe: Vergeben von Nachunternehmerleistungen

Diese strukturierte Form der Einschätzung der Ist-Qualifikation ermöglicht es dem Anwender seine in der Regel unstrukturierte Einschätzung zu ordnen und zu bewerten. Aus dem Vergleich der strukturierten Ergebnisse von Selbst- und Fremdeinschätzung resultiert ein fundiert ermitteltes Qualifizierungspotenzial als Basis für die weiteren Schritte im Verlauf des Qualifizierungsprozesses sowie dessen Akzeptanz beim potenziell zu Qualifizierenden.

Abschließend liefert das Konzept Vorgehensweisen zur Festlegung der Qualifizierungsziele sowie zur Auswahl geeigneter Qualifizierungsmethoden und –maßnahmen.

Der Praxistest der Ermittlung der wichtigsten Eingangsgröße des Konzeptes, des Qualifizierungspotenzials, bei Unternehmensbauleitern eines mittelständischen Bauunternehmens bestätigt die Anwendbarkeit und die Praxisrelevanz. Unternehmensbauleiter und Personalabteilung beurteilen das Ergebnis ihrer Selbsteinschätzung in Kombination mit einer Fremdeinschätzung ihres Vorgesetzten zu 100 % als sinnvolle Grundlage für einen fundierten Qualifizierungsprozess. Die Anwendung wird als überwiegend anwenderfreundlich und selbsterklärend bezeichnet und der Zeitaufwand als angemessen bewertet.

Zusammenfassung
Die Qualifikation der Unternehmensbauleiter stellt eine wesentliche Grundlage für die Bewältigung ihrer Arbeitsaufgabe dar. Die ständige Weiterentwicklung und Differenzierung von Techniken und Wissen bedingt eine Notwendigkeit zur Qualifizierung von Unternehmensbauleitern. Bauunternehmen können mit der Anwendung des entwickelten  Konzepts den Qualifizierungsprozess ihrer Unternehmensbauleiter künftig selbst ausrichten. Damit können bisher weitgehend ungenutzte Ressourcen als Erfolgsfaktor für die strategische Unternehmensausrichtung erschlossen werden.